Heute hieß es nochmal früh aufstehen. Um halb acht
holte uns der Wecker aus einem tiefen Schlaf. Gingen nur noch schnell
frühstücken und dann haben wir uns auch schon auf den Weg zu Onkel Ho gemacht,
also ins Mausoleum von Ho Chi Minh. Es wird heute ein heißer Tag, denn bereits
um 9 Uhr Früh war es schon richtig warm. Nach einer halben Stunde Fußmarsch
waren wir dann auch dort. Nun hieß es erstmal Rucksack, Kamera und alles andere
abgeben, denn man darf nichts mitreinnehmen. Die Lagerung des Rucksacks ist
aber kostenlos, immerhin! Dann mussten wir uns im Gänsemarsch anstellen und
durch einen Metalldetektor gehen und weiter gings – nun allerdings – in einer
Zweierreihe. Es standen jede Menge Leute an um Onkel Ho zu besuchen. Es gab
sogar eine Fußgängerkreuzung, wo ein „Polizist“ stand und den Fußgängerverkehr
geregelt hat. Erst durften ein paar Minuten die linkskommenden Personen gehen
und dann die Rechtskommenden … so was haben wir echt noch nicht gesehen. Dann
stand man nochmal an und nach ca. 10 Minuten hatten wir es dann geschafft, wir
konnten rein ins Mausoleum. Dort haben wir gleich mal einen Kälteschock
bekommen, das Mausoleum ist so extrem runtergekühlt, dass es bei uns in den
Gängen der Tiefkühlprodukte warm ist. Man geht dann über Stufen rauf und
überall stehen so Wachsoldaten in weißer Uniform, damit man ja richtig läuft
und sich nicht zu lange aufhält. Dann geht man um die aufgebahrte Leiche von Ho
Chi Minh herum und ist dann gleich wieder am Weg raus. Nach keinen 5 Minuten
waren wir mit unserem Besuch fertig. Die Leiche selbst ist wirklich gut
erhalten und er sieht irgendwie noch sehr jung aus!
Im Anschluss haben wir noch einen Abstecher bei der
Ein-Säulen-Pagode gemacht und sind dann noch in den Literaturtempel, wo wir
einige alte Gebäude besichtigt haben.
Um die Mittagszeit sind wir dann zurück ins
Quartier, da es draußen extrem heiß war. Es hat nicht lange gedauert und es gab
den obligatorischen Regenschauer, aber da wir grade im Zimmer waren, war uns
das relativ egal J.
Am späten Nachmittag sind wir dann nochmals durch
die engen Straßen der Altstadt geschlendert und haben noch Ausschau nach dem
einen oder anderen Souvenir gehalten – aber nichts mehr gekauft. Irgendwann
sind wir dann noch Essen gegangen, haben uns noch kurz an den See gesetzt und
sind dann wieder zurück ins Hotel gegangen. Verdammt nur noch 1x schlafen und dann müssen wir
wieder nach Hause.
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